Am 9. Januar 2000 fand zum ersten mal in der Vereinsgeschichte ein Neujahrsempfang beim Turnverein Dreieichenhain statt. Der Vorstand des TVD war mit der Resonanz recht zufrieden, vor allem weil damit ein guter Start in das 120. Vereinsjahr geglückt ist.
Nach einer kurzen Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden Gerhard Knies führte der stellvertretende Vorsitzende Karlheinz Winkel in einem knappen Abriß durch die Entwicklung des Vereins, die seit der Gründung des TVD im Jahre 1880 vor allem durch den ersten Weltkrieg und während der Nazizeit Rückschläge erlitten hatte. Seit der Fertigstellung im Jahre 1967 war die später ständig erweiterte TVD-Halle, welche nun den Namen Alfred-Haimerl-Halle trägt, zum maßgeblichen Zentrum eines expandierenden Vereins geworden. Mit etwa 1250 Mitgliedern zählt man heute zu den größten in Dreieich.
Mit dem Neujahrsempfang wurde beim TVD endlich auch wieder ein Rahmen gefunden, langjährige Mitglieder und sportliche Erfolge gebührend zu ehren. Für eine 25-jährige Mitgliedschaft erhielten mit Tomas Köpp, Rosemarie Wegeler, Ingeborg Elting, Phöbe Elting, Kerstin Pfannemüller, Dirk Eichler, Erna Delrieux, Cordula Kraft, und Sonja Bartel gleich 9 Personen die silberne Ehrennadel. Daneben erhielten Xaver Kinzer, Martin Geiger, Karl Jung Armin Scheffner, Johannes Knöchel, Günter Groß, Karlheinz Lenhard und Regina Ebert eine Verdienstmedallie für ihre langjährige ehrenamtliche Mitarbeit.
Auch für ihre sportlichen Leistungen wurden zahlreiche Mitglieder geehrt: Melanie Breitfelder und Adrian Aron für ihre Turnerfolge auf Gau-Ebene, Christian Kuhn und Peter Schornik als Kreismeister im Tischtennis-Doppel und Paul Soprun sowie Lars Walde als Dreieichmeister im Tennis. Ferner gab es Auszeichnungen für die 3. und 4. Tischtennis-Mannschaft, sowie die Tennis-Herrenmannschaft der Altersklasse 40.
Im Anschluß an die Ehrungen wurde von Wolfgang Pfannemüller ein Konzept zur zukünftigen Vereinsentwicklung vorgestellt. Wesentliche Punkte sind eine Steigerung der Attraktivität des TVD, um mehr Bürger anzuziehen, und der Ausbau der sozialen Kompetenz. Neben finanziellen Aspekten wird es hierfür vor allem wichtig sein, Mitglieder zur aktiven Mitarbeit anzuregen. Mit dem vorgelegten Konzept blickt man nun gespannt in die Zukunft.
Bein Turnverein wertet man den Neujahrsempfang als einen Erfolg und wird diesen mit Sicherheit im nächsten Jahr wiederholen.